Aus- und Ableitverfahren

Verschiedene Behandlungsmethoden, die der Entgiftung und Entschlackung des Körpers dienen sollen, werden unter dem Begriff «Aus- und Ableitverfahren» zusammengefasst. Bereits Paracelsus, der spätmittelalterliche Arzt, Alchemist, Astrologe, Mystiker und Philosoph, schätzte diese Therapie, um sich von «krankmachenden Giften» zu befreien. Heute werden diese «krankmachenden Gifte» meist mit Metaboliten (zum Beispiel Abbauprodukten von Medikamenten oder Stoffwechselschlacken) und aus der Umwelt aufgenommenen Giftstoffen in Verbindung gebracht. Die Ausleitung geschieht nicht nur über die Haut, sondern auch über den Darm, die Lunge oder die Nieren.

Wichtige aus- und ableitende Verfahren sind:

Die Naturheilkunde geht davon aus, dass viele Zivilisationskrankheiten ihren Ursprung im Zwischenzellgewebe haben. Demnach sind klassische Einsatzgebiete für ein Aus- oder Ableitverfahren:

Klassische Einsatzgebiete
  • chronische Kopfschmerzen, Migräne
  • Heuschnupfen, Hautausschläge, Nahrungsmittelunverträglichkeiten / -allergien
  • chronische Müdigkeit ungeklärter Ursache
  • chronische Sehnen- und Bänderentzündungen (Tennisarm, Golferellenbogen, Karpaltunnelsyndrom)
  • rheumatische Erkrankungen (u. a. Fibromyalgie, Weichteilrheumatismus)
  • Muskelverspannungen
  • Schmerzen durch degenerative Veränderungen des Bewegungsapparats (Arthrose)
  • Gicht
  • beginnende Zuckerkrankheit
  • Krampfadern und Hämorrhoiden
  • chronische Entzündungen
  • allgemeine Infektanfälligkeit und chronische Infekte
  • Reizmagen, Magenschwäche, Bauchspeicheldrüsenschwäche, chronische Verstopfung, Reizdarm etc.
  • Tinnitus, Schwindel und Ohrensausen
  • Störungen der Mikrozirkulation der kleinen Haargefässe, lokale Stauungen und Besenreiser