Naturheilkundliche Anamnese und Diagnostik

In der Naturheilkunde stehen nicht das erkrankte Organ, das Gewebe oder die Zellen im Zentrum der Betrachtung, sondern der ganze Mensch und sein Umfeld. Aus unserer Sicht gehören Psyche, Geist und Körper untrennbar zusammen und sind permanent in Wechselwirkung.

 

Irisdiagnose

Das Auge bietet einen direkten Einblick in das «lebendige» Bindegewebe. Die Iridologie mit ihrer langen Tradition hat entdeckt, dass sich Störungen im Organismus in der Regenbogenhaut des Auges spiegeln können.

Die Irisdiagnose ist eine ganzheitliche Hinweisdiagnostik. Sie kann keine Diagnostik im herkömmlichen Sinn ersetzen. Wird sie aber mit einer sauber erstellten naturheilkundlichen Anamnese und Befunderhebung kombiniert, können durch die erhobenen genetischen und konstitutionellen Veranlagungen auch Stoffwechsellagen oder Krankheitsbereitschaften erkannt und für weiterführende diagnostische Schritte sowie eine erfolgreiche Therapie genutzt werden.

Von den ererbten Krankheitsbereitschaften, welche jeder Mensch auf seinen Lebensweg mitbekommt und die sehr individuell sind, hängt ab, in welcher Weise und Intensität man auf die Reize aus seiner Umwelt reagiert. Die organischen Schwächen sind bei jedem sehr individuell und können Ausgangspunkt einer Erkrankung sein. Die Irisanalyse kann die Basis der Krankheitsentstehung aufzeigen und leitet eine tiefgreifende Ursachenbehandlung ein.

 

Zungendiagnose

Sie ist keine Diagnose im herkömmlichen Sinn, sondern eine Ergänzung in der ganzheitlichen naturheilkundlichen Anamnese.

Neben der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) interpretiert auch die TEN (Traditionelle Europäische Naturheilkunde) systematisch Veränderungen von Form, Farbe oder Belag der Zunge.

Aus naturheilkundlicher Sicht wird die Zunge gerne als «Spiegel des Magens» bezeichnet und erlaubt diagnostische Rückschlüsse auf die Funktionalität der Verdauungsorgane, die Quantität und Qualität der vier Säfteprinzipien und den Charakter der Krankheitsprozesse.